Verschiedene offene Türen

Das Kolleg bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten:

  1. Quelle der Berufung: Das Kolleg kann zu einer Quelle der Berufung für unsere Gemeinschaft werden. Obwohl wir letztes Jahr nur 12 Jungen hatten, trat einer davon in unser Seminar ein und ein weiterer schloss sich dem diözesanen Seminar an.
  2. Feld für die Bewegungsarbeit: Zur Zeit sind viele der Studenten Mitglieder der Jungen- und Mädchenjugend, die außerhalb der Hochschule tätig sind. Wir haben Pläne, Jungen- und Mädchengruppen innerhalb der Hochschule ins Leben zu rufen. Darüberhinaus möchten wir auch Seminare für die Eltern der Studenten durchführen und sie für unsere Bewegungsarbeit zu gewinnen. Wir weiten die Studentenzahlen aus und versehen alle spirituellen und beratenden Hilfen mit Personal. Eine jährliche Klausurtagung ist Bestandteil des Lehrplans.
  3. Ausbildung als unser Apostolat: Die Studenten die hier studieren und ihre Eltern sind davon überzeugt, dass wir das Kolleg nicht aus gewinnorientierten Gründen betreiben. Sie wissen, das unser Ziel darüber hinausgeht den Studenten beizubringen, wie sie ihr Examen bestehen können. Hingabe/Einsatz auf Seiten des Managements und Engagement seitens der Lehrer machen unser Kolleg harausragend in unserer Erziehungsmethode. Auch wenn wir als Bildungseinrichtung auf strikter Disziplin bestehen, geben wir den Studenten eine Menge Freiheiten und in den meisten Fällen legen wir großen Wert auf ihre Meinungen. Zwischen dem Management und den Studenten besteht ein gutes Verhältnis. Unser Prinzip von Freiheit mit Verantwortung wird hier praktiziert.
  4. Unser soziales Engagement: Wir geben kostenfreie Ausbildung und Ermäßigungen bei den Schulgebühren für alle Studenten aus ärmeren Familien. Falls wir an diesem Prinzip festhalten, kann das Kollege selbst unsere Antwort auf die Sorge um die Entwicklung der Armen sein. Wir alle sind uns der Tatsache bewusst, dass die indische Gesellschaftsstruktur ein gewisses Maß an sozialer Unterstützung für Menschen auf einigen Feldern erfordert. Gerade im Ausbildungsbereich ist es ein großes Vermächtnis an die zunkünftige Generation.
  5. Ganzheitliche Betrachtung der Ausbildung: Wir benutzen eine ganzheitliche Betrachtung der Ausbildung an unserem Kolleg. Wir müssen im Bewusstsein behalten, dass viele Gemeinschaften sich hauptsächlich mehr um den finanziellen Profit kümmern als um die Entwicklung ihrer Studenten. Bildungseinrichtungen werden als "Geldmach-Zentren" angesehen. Wir lassen keine Studenten im Stich oder ziehen uns von ihm zurück nur weil er oder sie nicht in der Lage ist die Gebühren zu zahlen.

Father Joy Puthussery, der Vizedirektor, besucht alle Familien der Studenten unabhängig ihrer Religion. Das ist etwas ungewöhnliches und weder die Familien noch die Studenten erwarten, dass die Authoritäten eines Bildungsinstitutes sie besuchen würden. Das Ziel besteht darin die Studenten mit ihrem oder individuellen Hintergrund zu verstehen. Die Informationen die Father Joy auf seinen Besuchen zusammenträgt, teilt er mit den Lehrkräften, falls es für diese notwendig ist, um ihre Studenten zu verstehen.

Einige der Familien unserer Studenten haben verschiedene Probleme. Father Joy gibt den Experten Rat und Anweisungen. Einige der Alkoholabhängigen Eltern werden in Rehabilitationszentren gebracht. Eine Erneuerung der Familien kann auch durch die Benziehung zu den Studenten geschehen. So die Gesellschaft sich ohne ohne Grenzen entwickelt, sind die Lehrer nicht in der Lage, die Studenten besonders gut zu verstehen. Die ganzheitliche Betrachtung der Ausbildung ist sowohl für die Studenten als auch die Eltern eine nützliche Sache.


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