In der Freude am Lernen

Der indische Schoenstatt Pater George Arul Jeganathan, der im letzten Oktober zum Priester geweiht wurde, kam nach Deutschland, in einer Gemeinde zu arbeiten. Er teilt mit uns seine ersten Erfahrungen mit:

Ich lebe im mittleren Teil von Deutschland, in Essen Kray. Es ist die Heimatstadt von unserem Provinzial P. Brügger. Der Name der Kirche, wo ich tätig bin, ist Hl. Barbara. Ungefähr fünf Minuten des Wegs, kann ich das Schoenstatt Heiligtum erreichen. Es ist ein Segen!

Was sind die Primärherausforderungen? Meine erste Arbeit, da ich bereits erwartete, ist Deutsch zu lernen. Und ich glaube, dass die Sprache langsam Wurzel in mir nimmt. Häufig wundere ich mich, wie Leute solch eine schwierige Sprache sprechen. Aber, wenn ich in der Lage bin, den Aufbau, die Klarheit und die Schönheit der Sprache zu sehen und zu verstehen, dann wundere ich mich mehr und mehr…

Ich habe noch Schwierigkeiten hinsichtlich der Sprache. Aber ich fühle, es viel mehr in den letzten Monaten geändert habe. Wegen der Schwierigkeit mit der Sprache, ist die Geschwindigkeit meines Denkens und der Kreativität begrenzt.

Die Leute mit denen ich mitarbeite, sind sehr freundlich und hilfreich, welches ein großer Trost ist. Bis jetzt geht alles gut voran.

Wie die andere Kapläne habe ich auch Verpflichtungen wie die Hl. Messen, Andacht, Beerdigung (ich habe bereits 14 Leute in den letzten 13 Wochen begraben), Hochzeit, Taufe, Firmung Vorbereitungen, Jugendarbeit, Chor (ich singe einfach mit), Messe in tamilisher Sprache, Kindermese, Hausbesuch, und so weiter…

Die Gemeindetätigkeiten sind so gut organisiert, dass unsere Anwesenheit unter diesen Programmen immer genug ist. Wir haben folglich die grösseren Herausforderungen, in unseren eigenen Bereichen wie in Predigt eine gute Leistung zu bringen.


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